Aufgefallen ...

Aufgegabeltes & Kurioses,
Bemerkenswertes & Buntes,
Nichtalltägliches & Alles-was-sonst-nirgends-reinpaßt

Die ganze Welt ist voller Wunder.
Martin Luther
 
Das Oldie Kabarett aus Bargteheide
Alter schützt vor Frohsinn nicht: Die munteren Herrschaften sind alle zwischen 69 und 89 Jahren und greifen alles auf, was Senioren in ihrem täglichen Leben so bewegt. Die 14 Oldies in ihren schwarz-goldenen Kostümen verstehen sich auf die hohe Kunst der Selbstironie. Nackte Tatsachen: Im Jahre 2008 ließen die Damen und Herren für einen Kalender die Hüllen fallen!
 
Zu bunt getrieben ... - der Meilenstein-Bemaler
Joachim G. waren die historischen Meilensteine aus dem 19. Jahrhundert an der Landstraße zwischen Hamburg und Lübeck und auch anderenorts zu trist, verwittert und unleserlich. Da beschloß er im Jahre 2006, sie zu bemalen, 38 Stück an der Zahl. Die Monogramme und Initialen auf den Inschriften färbte er rot und blau - rot für Schleswig-Holstein und blau für das Königreich Dänemark, zu dem Schleswig-Holstein damals gehörte. Au weia, das gab gewaltigen Ärger. Welche Farbe früher für die Meilensteine benutzt wurde, ist gar nicht bekannt, so die Experten vom Denkmalschutz. "Bunt waren sie auf keinen Fall". G. soll nun die Wiederherstellungskosten zahlen und auch ein Bußgeldverfahren drohte. Sogleich machte er sich auf und kratzte auf einigen Steinen die Farbe wieder weg - das war aber nicht fachmännisch genug .. und nun soll eine Spezialfirma ans Werk gehen - rund 200 Euro pro Stein soll das kosten ... 

An die Urnen bitte... mit vier bunten Stimmzetteln
Die bunteste Wahl lief 2009 wohl in Ahrensburg: Gewählt wurde Bundestag, Landtag, Bürgermeister und per Bürgerentscheid wurde entschieden, daß die Linden in der Großen Straße nicht in eine barocke Kastenform geschnitten werden sollen ...


Gute Tropfen aus dem Norden - Weinlese im Stormerland
Nicht nur in den klassischen Weinbauangebieten werden gute Tropfen hergestellt, auch im Stormerland gibt es einige Winzer, man muß sie nur suchen:

Oskar Eberst aus Bargteheide keltert im heimischen Keller im Nelkenweg jährlich 50-60 Flaschen von Bargteheides bestem Tropfen, dem "Bargteheider Bornberg", einem Blauburgunder mit Brombeeraroma.

Ein Stück Mosel in Delingsdorf: 50-60 Flaschen bringen auch die Weinstöcke des Stormarner Winzers Egbert Eisenschmidt. Die Reben wachsen in der Lübecker Straße in Delingsdorf. Die robusten Rebstöcke der Marke "Präsident" stammen von der Mosel.

Auch das Weeder Terrassentröpfchen ist erwähnenswert.. Hans Syring ist wohl der nördlichste Winzer Deutschlands. Er baut seit Anfang der 80er Jahre auf seiner Terrasse in Weede bei Bad Segeberg Riesling an. Stolze 30 Liter oder umgerechnet knapp 50 Flaschen keltert er pro Jahr. Die Weinpresse stammt aus Ungarn. Im Freundeskreis wird schon mal der lübsche Rotspon für das "Weeder Terrassentröpfchen" stehengelassen. Angefangen hat er mit drei Weinstöcken, die eigentlich nur ein wenig mediterranes Flair auf seine Terrasse zaubern sollten. Als dann die Pflanzen pralle Früchte trugen, bekam er die Idee, selber Wein herzustellen.

Edler Rosé von der Waterkant: In Hamburg baut man seit 1994 den Stintfang Cuvée an, in Südlage über dem Hamburger Hafen. 1998 erfolgte die erste nordische Weinlese. Die Reben stammen von einem Stuttgarter Winzer, der alljährlich mit einem Stand beim Stuttgarter Weindorf auf dem Hamburger Rathausmarkt weilt. Die robusten Sorten Phönix und Regent können auch mal Regen und etwas rauheres Klima ab und der Weinberg wirft etwa 50-60 Flaschen Rosé pro Jahr ab, vergleichbar dem württembergischen Schillerwein, bei dem rote und weiße Trauben zusammen - in Stuttgart - gekeltert werden. Der edle Tropfen wird in der Schatzkammer des Hamburger Rathauses gehütet und als Geschenk für besondere Anlässe - zum Beispiel an Staatsgäste und ausländische Diplomaten - aufbewahrt.

Alsterspon
Tradition trifft Gegenwart: Alsterspon aus Hamburg ..

Bier aus Stormarn - das "Grönwohlder" und das "Reitemeyerbräu"
Damit die alte Kunst des Bierbrauens nicht in Vergessenheit gerät, bietet Herr Schumacher aus Grönwohld Interessierten, Vereinen oder Firmen an, diese Kunst zu erlernen. Der geschmackliche Unterschied zu den Industriebieren soll gewaltig sein! Das Bier gibt es seit dem 28. März 2009 im Handel!
Das Seminar kostet 25 Euro. Auch Bioholunder kann man bei Schumachers kaufen.
www.groenwohlder.de

Ein zweites Stormarner Bier macht seit einiger Zeit von sich reden: Das Sehmsdorfer Reitemeyerbräu
 

Kaufhaus Hillmer in Bergstedt
Hier gibt es fast alles - Modernes und Klassisches - oder es wird besorgt: Schneeschieber, Rührgeräte, Löschpapier oder Emailletöpfe. Wie zu Tante Emmas Zeiten! Eine Bergstedter Institution mit Herz und Humor - seit 1929.
 
Ein "krimineller" Pastor - Christian Uecker aus Klein-Wesenberg
Der Klein-Wesenberger Pastor Christian Uecker hat viele Krimis mit regionalem Bezug geschrieben, als Kulisse wählte er "Klein Hasenberg", das reale Stormarner Dorf Klein Wesenberg. Am 14. April 2007 verstarb Pastor Uecker überraschend. (Link: www.nordelbien.de)

Alle Christian-Uecker-Krimis
 

Der unglaubliche Erfolg eines Trittauers:
... Rüdiger Nehbergs Kampf gegen die Genitalverstümmelung in Afrika!
 

Brot statt Böller - eine Idee aus Bargteheide...
Jubiläum für "Brot statt Böller": 1981 hat die Kirchengemeinde Bargteheide zum ersten Mal eine Sammelaktion unter diesem Slogan gestartet und sammelte Spenden für die evangelische Entwicklungshilfeorganisation «Brot für die Welt». Vier Jahre später wurde die knappe und provozierende Formel erstmals bundesweit verwendet und hat sich seitdem ausgebreitet. Mit der Aktion soll darauf hingewiesen werden, daß schon ein Bruchteil der Summe, die an einem Tag verpufft, vielen Menschen helfen kann. Jährlich werden zu Silvester Knaller im Wert von rund 45 Millionen Broten in die Luft gejagt. Zum 25-jährigen Jubiläum 2006 hieß das Motto "Verknallt". www.brot-statt-boeller.de

Büttenwarder liegt in Stormarn...
Wenn in "Büttenwarder" gedreht wird, muß man schon mal warten, bis die Straße wieder frei ist... Auch auf platt gibt es die Geschichten rund um das Dorf im Stormarner Dreieck Trittau-Granderheide-Grönwohld mit den beiden Hauptpersonen Adsche Tönnsen (Peter Heinrich Brix) und Kurt Brakelmann (Jan Fedder). Mehr über Büttenwarder auf www.kreis-stormarn.de, NDR oder wikipedia. Der Gasthof unter den Linden befindet sich übrigens in Grönwohld.
Hier geht es zu Büttenwarder auf youtube.com

 Büttenwarder-Bücher und Büttenwarder-DVDs sowie der Büttenwarder-Blog

Bierkistenrennen am Großensee, das war einmal...
Die Vatertagsausflügler hatten es mit der Feierei, dem Alkohol und dem Bierkistenrennen im Jahre 2004 rund um den Großensee ein wenig übertrieben, es gab Randale und leider etliche Verletzte ... Der Wettbewerb bestand darin, zu zweit eine Kiste Bier möglichst schnell zu tragen und dabei zu leeren. Flugs erließ das Ordnungsamt im drauffolgenden Jahr ein Alkoholverbot rund um den See und mobile Aufklärungstrupps der Polizei - unterstützt von Kollegen aus anderen Kreisen - setzten es durch. Auch die Arbeitsgruppe Jugendkriminalität der Ahrensburger Kripo war präsent. An fünf Kontrollstellen wurde der See abgeriegelt und kontrolliert. Der Parkplatz am Nordstrand wurde abgesperrt und wer ans Seeufer wollte, mußte seine Taschen vorzeigen. Wer mit Bollerwagen voller Bier unterwegs war, erhielt keinen Zugang zum Nordstrand... Auch einen Seeverweis gab es für die Insassen eines mit Alkohol beladenen Schlauchboots. Einige Kisten Bier und viele Schnapsflaschen wurden sichergestellt. Die Ausflügler zeigten Verständnis für die Aktion. An dieser Stelle einen Gruß an den Ordnungsamtsleiter von Trittau, Bodo Lork! Kein Bierkistenrennen am Großensee

Das Drehorgelorchester vom Großensee
Wußten Sie, daß es in Großensee das einzige Drehorgelorchester Norddeutschlands gibt?
www.drehorgel-show-orchester.de

Zwei Nachbargemeinden mit demselben Namen, aber in unterschiedlichen Kreisen
Das eine Hamfelde liegt in Stormarn, das andere im Kreis Herzogtum Herzogtum Lauenburg.
Und Klein-Schenkenberg liegt in Stormarn, wohingegen Groß-Schenkenberg zum Kreis Herzogtum Lauenburg gehört.

Das Wunder vom Amt: Bauantrag-Blues und Renten-Rap -
Die Ahrensburger Rathausband "Paperclips"

Sie wurde bei einer Weihnachtsfeier gegründet und begann im April 2005 in der Übungsraum-Folterkammer des Bruno-Bröker-Hauses: Die Rathausband Paperclips.Von Kollegen für Kollegen - ein musikalisches Konzept, das aufging. Wie man vernahm, hätte wohl die Bürgermeisterin Pepper den Namen Pepperclips noch besser gefunden... www.paperclips2006.net

Der Lütjensee-Rap
Ein Stormarner setzt seiner Heimatgemeinde Lütjensee ein musikales Rap-Denkmal...

Die internationale Kuhverkehrsschildersammlung in Tremsbüttel
Ein offensichtlich weitgereister Kuhfan aus Tremsbüttel hat sie gesammelt und an sein Scheunentor genagelt:
Kuh-Verkehrsschilder aus aller Welt! Zu sehen hier ... 

Tierische Misswahl in Rausdorf - wer ist Stormarns schönste Kuh? In Rausdorf fand am 1. Juni 2007 ein Schönheitswettbewerb der anderen Art statt - 76 Kühe zeigten Bein und als die schönste wurde die 11-jährige Kuhdame Winzerling ausgewählt.

Die Fähre Siebeneichen in Büchen über den Elbe-Lübeck-Kanal

Der Muschelläufer in Ahrensburg
Der Blaumann auf dem Rondeel in Ahrensburg ist alles andere als beliebt - er hat schon zwei Sprengstoffanschläge überlebt. Amgeblich beträgt der Anteil seiner Gegnerschaft 90 % ....Harald D. hat der Stadt sogar angeboten, das Rondeel zu kaufen, nur damit er verschwindet... Es gibt mittlerweile ein Hörspiel über ihn und auch bis ins Fernsehen hat er es schon geschafft...

Ahrensburger Provinzpossen
Silke Möller malt satirische Comics über ihre Heimatstadt Ahrensburg. Zu malen gibt es genug: z.B. die "hohle Gasse", Graf Schummelmann, die historische und die barocke Achse, das Park-Leid-System, den Drachen Pepperoni, Junker Jörn oder Wilhelm Tell. Und man erfährt, wer die Ampel eigentlich wirklich erfunden hat. Einfach köstlich!
www.ampelburg.de

Die Anrufschranke von Meiendorf
Wenn man in Meiendorf aus dem Höltigbaumgelände kommt und über die Bahnschienen zur B 75 gelangen will, dann kann man sich die Schranke mit einem Anruf beim Schrankenwärter öffnen lassen!
Anrufschranke auf wikipedia

Kampf auf dem Acker
In Fitzbek liefern sich beim Wettkampf der "Acker-Giganten" zu Pfingsten ein Rennen. Zum "Trecker-Treck" treten ca. 100 Schlepper an. Mehr unter www.karkweddelclub.de

Kuhfladenroulette in Westerau
Auf welcher Seite des Spielfeldes fällt der erste Kuhfladen? Für die Spieler des Trenthorster Kuhroulette ist das eine wichtige Frage. Wer richtig getippt hat, bekommt den Jackpot. Das ungewöhnliche Roulette ist Teil des Himmelfahrtsfestes des Instituts für ökologischen Landbaus.
www.trenthorst.de

Die Kinderstadt "Stormini"
Eine richtige kleine Stadt für Kinder ... www.stormini.de

Die Glocke von Neritz
Standort, Höhe und Form für den neuen dörflichen Glockenturm  – alles umstritten in Neritz. Weil das Dorf keine Kirche hat, kaufte man sich eine Glocke, damit zum Gottesdienst wenigstens die Glocken läuten. Sie sollte am Feuerwehrhaus in einem Turm aufgehängt werden. Die Anwohner protestierten. Das sei zu laut und außerdem sei der Turm zu hoch und sähe wie ein Wachturm oder Hochspannungsmast aus. Die 13 Meter Höhe braucht’s aber, damit die Glocke über dem gegenüberliegenden Bauernhaus schwingt. Andernfalls könnten beim Läuten die Fensterscheiben platzen. Damit Frieden einkehre, entschied der Gemeinderat,den Glockenturm nicht im Neritzer Oberdorf neben dem Gemeinschaftshaus, sondern im Unterdorf zu bauen. Nun schritt die Kirche zur Bürgerbefragung: welcher Standort wird von den Bürgern denn gewünscht? Einige Befrager sind auch im Gemeinderat. Wenn der Standort gefunden ist, muß der Gemeinderat noch eine Läuteordnung beschließen, also wann und zu welchen Anlässen die Glocke denn nun läuten soll. Der Bürgermeister meinte kürzlich, man brauche eigentlich überhaupt keine Glocke...
Neuer Streit um die Glocke

Aber sonst ist eigentlich ist nicht viel passiert ..
„Aber sonst ist eigentlich nicht viel passiert“ hat der Bargteheider Dietrich von Horn geschrieben. Ein unterhaltsamer Episodenroman, ein Schelmenstück aus echt norddeutscher Herstellung, ebenso skurril wie wahrhaftig, zwischen sympathischer Dröge und realsatirischem Unfug schwebend.

Links:
Kurioses aus Rohlfshagen
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